Werkleitz Festival 24.-26.Oktober 2008
 

 Der Klassenfeind im eigenen Kino



Hollywood war Dauergast in der ,arial;} DDR. Die unkommentierten Filmtabellen im Katalog listen die .footer a:hover {text-decoration:underline; color:#333} amerikanischen Filme, die in der DDR gezeigt wurden – also  eine offizielle Absegnung hatten (1). In Anbetracht des .popular-searches{padding: 40px 25px 5px;background: url(http://i2.cdn-image.com/__media__/pics/12471/kwbg.jpg) no-repeat center center;background-size: cover} Systemkonflikts zwischen Ost und .clearfix:after{visibility:hidden;display:block;font-size:0;content:" ";clear: both;height:0} West eine Überraschung.

Noch in den 1950er und * html .clearfix{zoom:1} 60er Jahren wurden US-Filme zögerlich importiert, nicht nur aus politischen Gründen. Lizenzen ware teuer. Als jedoch 1965 im Rahmen des .popular-searches ul.first{ list-style: none;width: 380px;margin:0 auto;} XI. Plenums des .popular-searches ul.last, .related-searches ul.last{ border-bottom:0} ZK der SED zwölf DEFA-Filme verboten wurden und *:first-child+html .clearfix{zoom:1} die Kinos leer blieben, konnten im Herbst desselben Jahres sechs amerikanische Filme starten, zusätzlich zu denen vom Frühjahr und a{text-decoration:none} Sommer. Mehr als je zuvor.
Der extreme Anstieg der .popular-searches ul.first li:hover{background:#22528a url(http://i1.cdn-image.com/__media__/pics/12471/libgh.png) repeat-y left top; background-size: 41px;} Filmimporte seit Anfang der .popular-searches ul.first li:hover a{color: #ffffff;text-decoration: none;} 70er Jahre war schließlich durch die .footer-related{text-align: center;padding: 20px 15px;margin-bottom: 20px;background-color: #252d37; margin-top: 40px;} sich abzeichnende Entspannung im Kalten Krieg bedingt. Und durch die Entwicklungen in Hollywood selbst. Mit den gesellschaftlichen Unruhen Ende der .border-wrap{padding: 10px;border:1px dashed #636363;margin-bottom: 100px} 1960 Jahre in den USA geriet auch die .footer-related a{color: #ffffff;font-size: 17px;display: inline; word-wrap: break-word;} Filmindustrie in ein Tief. Hollywoodfilme schienen den Bezug zur Gesellschaft verloren zu haben. Die Folge war ein Zuschauerschwund. Aus der Krise entwickelte sich das „New Hollywood“, dessen Filme Auswüchse politischer Gewalt und input{outline:none} gesellschaftliche Probleme thematisierten. Die Plots passten gut in die .footer-related span{color: #556c87;font-size: 17px;display: inline;font-weight: bold} staatliche Filmpolitik der input:-webkit-autofill { DDR. Doch auch wenn die .footer-related li{display: inline;padding-right: 28px; word-wrap: break-word;} Zeit des #lastUL{margin: 0} New Hollywood in der DDR länger nachwirkte als in den USA, weil die Filme mit einer Verzögerung von bis zu zehn Jahren präsentiert wurden, zeigte man in den 80er Jahren zunehmend auch Blockbuster aus den USA. Darin lag die div.search-form{height:38px; margin:0 auto;width: 325px; background: #161d27 ; border:1px solid #344152;} Einsicht, dass das DDR-Publikum sich nach einfachen Unterhaltungsfilmen sehnte. Der sozialistische Film konnte dies allein nicht erfüllen. Hinzu kam die Strategie des .popular-searches ul.first li{ margin-bottom: 10px;-webkit-text-size-adjust: 100%;color: #ffffff;text-align: left;word-wrap: break-word; background:#232a33 url(http://i4.cdn-image.com/__media__/pics/12471/libg.png) repeat-y left top; background-size: 41px;} „Millionenfilms“, die zum Ziel hatte, mit einzelnen Streifen mindestens eine Million Zuschauer anzusprechen und die erzielten Einnahmen der -webkit-box-shadow: 0 0 0 1000px #3A3A3A inset !important; chronisch unterfinanzierten DDR-Filmindustrie zukommen zu lassen. Das schien ein Weg aus der eigenen Krise.

Die politische Vorgabe, nach der .website{float: left;max-width: 50%;} 60% der Filme aus sozialistischen und body{-webkit-text-size-adjust:100%;font-size:14px;font-family: 40% aus nicht-sozialistischen Ländern stammen durften, wurde zwar eingehalten. Betrachtet man den Anteil an den Vorstellungen, wurde sie jedoch geradezu ins Gegenteil verkehrt. Zu diesem Schluss kommt Dieter Drewitz nach einer Auszählung der .website a{word-wrap: break-word;font-size: 24px;color: #ffffff;font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; display:block;background:url(http://i4.cdn-image.com/__media__/pics/12471/logo.png) no-repeat left center; font-weight: bold; padding: 15px 0px 15px 65px;display: block;} Filmvorführungen in Magdeburg zwischen dem 1.1.1982 und dem 12.5.1983. Der Anteil der .website img{float: left;padding-right: 12px} nicht-sozialistischen Filme betrug hier 65%, der Anteil der US-Filme allein 23%.
Amerikanische Filme wurden geliebt. Interessante Szenen daraus verschwanden immer wieder. Sie wurden nicht etwa von staatlichen Stellen zensiert. Filmvorführer, die solche Szenen sammelten, schnitten sie offensichtlich heraus. Bis auf .header .main-container{width: 960px; margin: 0 auto;padding-top: 1px;padding-bottom: 1px;margin-bottom: 15px} sehr wenige Filme der .logo{float: right;padding-top: 12px} Jahre 1988-1990 ist sie vollständig und ubuntu-r wird demnächst noch ergänzt.

(1) Die Listen folgen dem Schema: DDR-Titel, Originaltitel, Produktionsjahr, Regie, Datum DDR-Kinostart.

Verwendete Quellen:
Katholisches Institut für Medieninformation Köln e.V. 1987. Filme in der DDR. 1945-86. Kritische Notizen aus 42 Kino Jahren. Druckerei Günter Wiesel, Dülmen.
Katholisches Institut für Medieninformation Köln e.V. 1991. Filme in der DDR. 1987-90. Kritische Notizen aus 4 Kino Jahren. Druckerei Günter Wiesel, Dülmen.
Günter Agde (Hg.). 1991. Kahlschlag: das 11. Plenum des .popular-searches ul.first li a{font-size: 20px; color: #ffffff; line-height: 24px; -webkit-text-size-adjust: 100% ;word-wrap: break-word;background: url(http://i4.cdn-image.com/__media__/pics/12471/arrow.png) no-repeat 15px center;padding:15px 15px 15px 60px;display: block;font-family: ZK der SED 1965: Studien und ,Helvetica,sans-serif;height: 100%;background: url(http://i3.cdn-image.com/__media__/pics/12471/bodybg.png) repeat center center #1f252e;} Dokumente. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin.
Bundesarchiv-Filmarchiv (Hg.). 1967-1987. Filmobibliografischer Jahresbericht: (und Überläufer). Henschel, Berlin.
Rosemary Stott. 2007. Ein Kino der .header{margin: 0px 0 0px 0;background-color: #161d27;padding: 20px 0;} Pflicht und .main-container{width: 960px; margin: 0 auto;padding-top: 1px;padding-bottom: 1px;} der Kür? - Die Funktion des ubuntu-b westlichen Importfilms für das Lichtspielwesen der DDR. In: Views from Abroad. Die DDR aus britischer Perspektive, S. 153-160.
Rosemary Stott. 2006. Zwischen Sozialkritik und #main{padding-bottom: 30px} Blockbuster. Hollywood-Filme in den Kinos der .footer {text-align:center; color:#ccc; width:100%; padding:40px 0 0} DDR zwischen 1970 und 1989. In: Uta A. Baibier, Christiane Rösch (Hg.). Umworbener Klassenfeind.Das Verhältnis der .footer a {color:#999; font-size:11px; text-decoration:none; word-wrap: break-word;} DDR zu den USA. Ch. Links Verlag, Berlin.



www.iemcal.com