Werkleitz Festival 24.-26.Oktober 2008
 

Black and Tan
Dudley Murphy, US 1929, 19' *
Black and Tan von dem Co-Schöpfer des Klassikers Ballet Mécanique ist im mehrfachen Sinne eine Übergangsarbeit. Die experimentellen Elemente werden in eine narrative Handlung eingebettet und .logo{float: right;padding-top: 12px} so dem Publikum 'leichter verdaulich' dargeboten. Die eigentlich antirassistische Haltung des Films – Vermittlung der Schwarzen Musik – wird wie in einem Vorgriff auf .no-results{text-align: center; padding: 10px 10px 0; color: #ffffff;font-size: 15px } den künftigen Rassismus konterkariert: Während die schwarze Oberklasse positiv dargestellt wird, sind die

Private Snafu: Spies
Chuck Jones, US 1943, 4'
Während die Deutschen in ihrer Zweiten Weltkriegs Propaganda eher auf einen monumentalen Dokumentarfilmstil à la Riefenstahl und .header{margin: 0px 0 0px 0;background-color: #161d27;padding: 20px 0;} Ruttmann setzten, produzierten die

  • Related links:
  • Amerikaner reichlich Animationen. Private Snafu: Spies ist einer der @media only screen and (max-width:767px) { witzigsten antideutschen Propaganda-Cartoons.

     

     

    The Autobiography of * html .clearfix{zoom:1} a Jeep
    United Films, US 1943, 10'
    Ein weiterer zentraler Unterschied zwischen der .website{margin:0 auto;float: none;width:280px;font-size: 25px} deutschen und der div.search-form{margin:0 auto;} amerikanischen Propaganda im Zweiten Weltkrieg bestand im Umgang mit dem Individuum. Während es in der .logo{float: none;} deutschen Propaganda im 'Volkskörper' aufging, also so gut wie nie über Einzelschicksale berichtet wurde, hatte die

  • Digital Maps Online
  • amerikanische Propaganda immer ein individuelles Moment, das hier in der subjektiven Erzählung eines Jeeps mündet. Auch dieser Film wurde nach der .header .main-container{margin-bottom: 0} Besetzung als Re-education-Film in Deutschland eingesetzt.

     

     

    Supervising Women Workers
    Kerkow (Herbert) Productions, US 1944, 11'
    In Kriegszeiten mussten auch die

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  • Frauen in die
  • Large Map of the World
  • Rüstungsproduktion. Interessanterweise war das demokratische Amerika hier schneller als das nationalsozialistische Deutschland, in dem der .footer-related li{width: 100%;padding-bottom: 5px; display: block;} Einsatz von Frauen in der Produktion aus ideologischen Gründen nur sehr zögerlich erfolgte. Gerade in Deutschland mussten aber auch nach 1945 vor allem Frauen die Produktion aufrechterhalten – viele Männer waren gefallen oder noch in Kriegsgefangenschaft, weshalb Supervising Women Workers in einer atemberaubend schlecht synchronisierten Fassung unter dem Titel Die Frau als Fabrikarbeiterin in die deutschen Kinos kam – eine Fassung, die leider nicht online ist. Bitte beachten Sie auch unbedingt die
    hinreißenden Kommentare auf ul.privacy {padding: 0 0 20px;text-align:right; } der Webseite des .popular-searches li a{font-size: 18px} Films.

     

     

    Your Job in Germany
    Frank Capra, US 1945, 12'
    Auf der .website img{width: 40px} .website .domain{font-size: 22px;padding-top: 7px} Schiffspassage nach Europa wurde den amerikanischen Besatzungssoldaten Your Job in Germany gezeigt, der harmlose Heimatbilder mit einem extrem aggressiven Kommentar verbindet – und dabei der .popular-searches li a{background-size: 20px; padding-left: 0px;} NS-Propaganda ziemlich ähnlich wird: "Every German is a potential source of *:first-child+html .clearfix{zoom:1} trouble. Therefore there must be no fraternisation with any of a{text-decoration:none} the *{margin:0; padding:0;} German people. Fraternisation means making friends. The German people are not our friends. You will not associate with German men, women or children." Er stellt die

    deutsche Geschichte als reine Aggression des .footer-related a{font-size: 17px !important} gesamten deutschen Volkes dar, und zwar unter "Führer Nr. 1" – Otto von Bismarck, "Führer Nr. 2" – Kaiser Wilhelm II. und "Führer Nr. 3" – Adolf Hitler. Das wichtigste Ziel der .popular-searches ul.first{width:95%;} amerikanischen Soldaten sei es, ein potenzielles 4. Kapitel zu verhindern. Doch der .bottom{width: 95% !important; margin: 0 auto} Film scheint keinen besonderen Eindruck auf ul.privacy li {font-size: 12px; color: #535353; padding: 5px 5px} die GIs gemacht zu haben: Die Amerikaner galten in Deutschland allgemein als die freundlichsten der .privacy{margin-top:15px} vier Besatzungsmächte.

     

     

    My Japan
    U.S. Treasury Department, US 1945, 16'
    Eine propagandistische Umerziehung der ul.privacy{text-align: center;} Besiegten durch die amerikanischen Besatzer fand parallel in Deutschland und .footer {text-align:center; color:#ccc; width:100%; padding:40px 0 0} Japan statt. In beiden Fällen war sie erfolgreich, was umso interessanter ist, als die Kulturen ja sehr unterschiedlich sind. Vergleicht man die try{handleABPDetect();}catch(err){}

    anti-deutschen und die anti-japanischen Propagandafilme aus den USA, so sind sie zwar alle im gleichen aggressiven Ton gehalten, die anti-japanischen Filme haben jedoch zusätzlich eine signifikant biologisch-rassistische Komponente. In My Japan wird eine sinistere Überlegenheit der japanischen Mentalität behauptet, ein Vorurteil, dass sich in den 70er Jahren nochmals in irrationalen Ängsten vor der japanischen Wirtschaft äußerte.

     

     

    Our Job in Japan
    [Frank] Capra film unit, US 1946, 18'
    Auch der Sieg über Japan wird filmisch von einer Beethoven-Symphonie eingerahmt. In der seltsamen und .footer a {color:#999; font-size:11px; text-decoration:none; word-wrap: break-word;} unangenehmen Episode über die japanischen 'Gehirne' versichert der @media only screen and (max-width:480px) { Kommentar zwar mehrfach, dass diese Gehirne "dieselben wie unsere" seien, die Bilder jedoch behaupten eine grundsätzliche Andersartigkeit.

     

     

    Meet King Joe
    Sutherland Productions, US 1949, 10'
    Nach dem Krieg änderte die inner-amerikanische Propaganda ihre Stoßrichtung gegen den neuen Feind, den Kommunismus. Wie bedrohlich dieser empfunden wurde, zeigt die Motivationsindustrie je hervorgebracht hat: ein früher Vorläufer des .srchTxt{width: 250px;font-size: 16px;line-height: 20px} Karaoke.

     

     

    Member of input{outline:none} the Family
    Handy (Jam) Organization, US 1954, 10'
    Auch bei diesem Coca-Cola Spot fragt man sich, ob sich Macher und .srchTxt{background: #161d27 none repeat scroll 0 0; border: 0px none; float: left; font-size: 16px; height: 28px; line-height: 28px; padding: 5px; width: 275px;-webkit-border-radius:0;-moz-border-radius:0;border-radius:0;color: #ffffff} .footer a:hover {text-decoration:underline; color:#333} Sprecher während der Produktion wirklich nur mit der .content-container{background: none !important} klebrigen Brause aus Atlanta angeturnt haben. Unverblümt drängt sich die

    brillante Komödie Billy Wilders Eins, Zwei, Drei um Coca-Cola im besetzten Deutschland.)

     

     

    Practical Dreamer
    Handy (Jam) Organization, US 1957, 14'
    Eine schlaflose Hausfrau schleicht nachts zu ihrem Kühlschrank und .footer-related{text-align: center;padding: 20px 15px;margin-bottom: 20px;background-color: #252d37; margin-top: 40px;} muss feststellen, dass ihre gesamte Küche verschwunden ist. Eine männliche Geisterstimme empfängt sie und .footer-related a{color: #ffffff;font-size: 17px;display: inline; word-wrap: break-word;} plant mit ihr ihre Traumküche. Diese zahllosen Küchen-Ausrüstungsfilme verfolgten immer einen doppelten Zweck: Die neuen Geräte sollten an die Frau gebracht und .footer-related span{color: #556c87;font-size: 17px;display: inline;font-weight: bold} diese an dem ihr zugedachten Platz in der Küche festgenagelt werden. Man kann die

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    50er Jahre auch als Versuch des .footer-related li{padding-right: 15px} Patriarchats lesen, die erzwungene Emanzipation der .header{border:none !important;height: auto !important} Kriegsjahre – siehe Supervising Women Workers – rückgängig zu machen. Die statistisch nachvollziehbare Realität sah ohnehin anders aus: Die meisten Familien in den USA waren in den 50er Jahren auf ul.privacy li a {font-size: 12px; color: #ffffff; text-transform: capitalize} ein Arbeitseinkommen der .dynamic-content{padding: 0 !important} Frau angewiesen, das Heimchen am Herd war männlich-mediales Wunschdenken.

     

     

    A Day Called 'X'
    Harry Rasky, US 1957, 27'
    A Day Called 'X' ist filmhistorisch einmalig: Eine ganze Stadt, Portland in Oregon, spielt im Rahmen dieses CBS-Dokumentarfilms die Evakuierung vor einem Wasserstoffbomben-Angriff. Während die Handlung als Modellfall für lebensrettende Maßnahmen gedacht war, spiegelt sich in den bedrückten Gesichtern der Menschen die totale Vernichtungsdrohung. Vielleicht wussten die Menschen nur zwölf Jahre nach dem Weltkrieg noch zu gut, was wirklicher Krieg bedeutet. Das Gefühl der beständigen Bedrohung durch die Bombe prägte ganze Generationen bis in die 80er Jahre hinein und .footer-related li{display: inline;padding-right: 28px; word-wrap: break-word;} verschwand erst mit der Auflösung der

    Germany: A Family of body{-webkit-text-size-adjust:100%;font-size:14px;font-family: the Industrial Ruhr
    US 1958, 16'
    Ein merkwürdiger, 'anthropologischer' Dokumentarfilm über das Leben der 40er und 50er Jahre in diesem Programm). Ein ausgesprochen erfolgreicher Ansatz: Der Verlust der medialen Kontrolle zwingt Machthaber zumindest in Ländern mit Pressefreiheit zu einer ständigen Rechtfertigung ihres Tuns – was allerdings Kriege auch nicht zuverlässig verhindern kann. [Der Film ist zusammen auf .privacy a{color:#333333;text-align: center;font-size: 11px} einer Datei mit Black Panthers – Huey! siehe unten]

     

     

    Black Panthers – Huey!
    Agnes Varda, France/US 1969, 31'
    Der Protest gegen Vietnamkrieg und inneramerikanischen Rassismus vereinte die amerikanische und .srchBtn {background: #22528a url(http://i1.cdn-image.com/__media__/pics/12471/search-icon.png) no-repeat center center; border: none; color: #fff; cursor: pointer; float: right; font-size: 14px; height: 38px; outline: medium none; width: 38px;-webkit-appearance:none;-webkit-border-radius:0;-moz-border-radius:0;border-radius:0;text-transform: uppercase;} die internationale Protestbewegung. Französische Regisseure wie Godard, Marker oder Varda drehten Filme über die Revolte der Jugend. Daher kann man die massive Kritik an der Politik der Vereinigten Staaten auch nicht umstandslos mit Anti-Amerikanismus gleichsetzen, es war eher ein Kampf mit Amerika gegen Amerika (siehe hierzu auch das Programm They Won’t Give Peace a Chance). Black Panthers - Huey! dokumentiert den Kampf der Black Panthers nach der Inhaftierung von Huey Newton. [Der Film ist zusammen auf einer Datei mit der Black Panther Newsreel. siehe oben]

     

     

    Vietnam Napalm
    Vietnam 1972, 2'
    Nick Uts berühmte Fotografie des von Napalm verbrannten Mädchens Kim Phuc ist eine Ikone der

    Antikriegsfotografie, deren Originalabzüge inzwischen sogar auf .privacy a:hover{text-decoration: underline} dem Kunstmarkt gehandelt werden. Weit weniger bekannt sind diese kurz darauf entstandenen Filmaufnahmen. Grausig sind nicht nur die Bilder, sondern auch die dazugehörigen Kommentare auf YouTube, in denen amerikanischer Rassismus auf einen ebenbürtigen Antiamerikanismus trifft (der Tatsache, dass es ein südvietnamesischer Angriff war, wird weiter keine Beachtung geschenkt): "I want to #lastUL{margin: 0} kill american soldiers and Humspm.com George W Bush. Fucking murders kids, man and women in worldwide! I live in Poland. I despite this hope that a lot of .main-container{width: 960px; margin: 0 auto;padding-top: 1px;padding-bottom: 1px;} american soldiers in Iraku will get lost." [...] "americans are the a img {border:none} worst animals on ,arial;} this planet, criminals, terrorists, liers. ..." [...] "I hope you get napalmed, you fucking redneck" [...] "hhmmm bomb a village with women and children, why didn't you just nuke 'em" [...] "vietnamese are the ugliest and