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Preisträger 2013

Patrick Richter erhält das junges dokfest: A38 – Produktions-Stipendium Kassel-Halle für seinen Film Neununddreißig.

 

Aus der Jurybegründung: „Trotz der Härte und Ernsthaftigkeit des Sujets bewahrt der Filmemacher die Würde der erkrankten Protagonistin. Schlüssel-Szenen, in denen die Kamera innehält, lassen auch den Zuschauer innehalten. Der Film beschränkt sich auf das Zeigen. Er verzichtet auf Erzählen. Und gerade das war sehr überzeugend. Im Kontrast zur Härte des Films steht das Feingefühl des Regisseurs.“

 

Eine lobende Erwähnung erhielt Daniel Abma für seinen Film nach Wriezen.

Aus der Jurybegründung: „Der Film nach Wriezen ist ehrlich und überzeugend. Angstfrei und mutig begleitet der Regisseur die drei Protagonisten auf ihrem Weg in ein neues Leben nach dem Gefängnisaufenthalt.

 

 

junges dokfest: A38 Produktions-Stipendium Kassel-Halle

Zum 31. Kasseler Dokfest schlägt das schon traditionelle A38 Produktions-Stipendium Kassel-Halle endgültig die Brücke zum jungen Publikum. So nominiert die Auswahlkommission des Festivals max. 15 Arbeiten aus dem Festivalprogramm – vornehmlich aus dem Bereich junges dokfest – für das Stipendium. Darüber hinaus sind in der Vergabejury drei Jugendliche vertreten, die mit beurteilen werden, ob der jeweilige Film auch ein junges Filmpublikum abholt und anspricht. Mit dem Stipendium wird das Ziel verfolgt, künstlerischen Film- und Mediennachwuchs zu fördern und gleichzeitig den Dokumentarfilm auch einem jungen Publikum nahe zu bringen. Voraussetzung hierfür ist nicht nur das Interesse an dem Genre, sondern auch das Verständnis der spezifischen Bildsprache als einer Form der Medienkompetenz. Die Förderung dieser Kompetenz ist Ziel des seit 2009 bestehenden Projektes junges dokfest.

Das Stipendium wird von den langjährigen Kooperationspartnern Kasseler Dokfest, Werkleitz – Zentrum für Medienkunst, der Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalt und

der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und

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neue Medien vergeben. Die vier „Paten“ stehen für die Förderung kultureller filmischer Werke, für Medienkunst wie auch für die Vermittlung von Medienkompetenz.

Der/die Stipendiat/in kann das Thema seiner/ihrer Arbeit frei wählen, wobei das neue filmische Werk gerade das junge Publikum interessieren und

begeistern sollte. Im besten Fall ist es zudem für die künstlerisch-medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen einsetzbar.

Bewerbung

Das Stipendium wird als Preis des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests im Vorfeld des Festivals ausgeschrieben.
Um sich für das Stipendium zu bewerben, muss eine aktuelle künstlerische Arbeit eingereicht werden,
auf deren Grundlage die Nominierung zum Stipendium sowie die Preisvergabe entschieden werden. Fristen, Formulare und Teilnahmebedingungen sind nur über das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest zu beziehen.

Einsendeschluss: 9. Juli 2014

Einreichformular und Teilnahmebedingungen unter www.kasselerdokfest.de

Preis

Das Festival vergibt gemeinsam mit Werkleitz ein Produktionsstipendium, das mit bis zu 3.000€ Unterhalts- sowie max. 1.000€ Reisekosten von der Hessischen Landesanstalt fuer privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) gefördert und mit Sachleistungen im Wert von bis zu 4.000€ unterstützt werden kann. Die Institutionen sehen ihre Aufgabe darin, sowohl den kreativen Prozess als auch die praktische Umsetzung des Stipendienprojekts aktiv zu begleiten und zu unterstützen.

Stipendium

Das rund zweimonatige Stipendium ist mit bis zu 3.000 € Unterhalts- sowie max. 1.000 € Reisekosten ausgestattet. Dem/der Preisträger/in stehen darüber hinaus für die Produktion einer audiovisuellen Arbeit bei Werkleitz – Zentrum für Medienkunst in Halle Sachleistungen von bis zu 4.000 € in Form von modernstem HD-Produktionsequipment (Kamera, Schnittplatz etc.) sowie die entsprechende technische Betreuung und logistische Beratung zur Verfügung.

Der Stipendiat/ die Stipendiatin wird Mitglied der A38-Preisträger-Jury beim Kasseler Dokfest im darauffolgenden Jahr sein.

Preisträger

2013 Patrick Richter • 2012 Marc Schmidt • 2011 Léo Médard • 2010 Kara Blake: The Delian Mode • 2009 Hannes Lang: Leavenworth, Wa. • 2008 Joanna Rytel: To Think Things You Don't Want To • 2007 Anne-Kristin Jahn: Generation Model • 2006 Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier: Kopfende Hassloch • 2005 Curtis Burz: VIRGINia • 2004 Britt Dunse: Norden • 2003 Benny Nemerofsky Ramsay: Live to tell • 2002 Oliver Husain: Q • 2001 Florian Thalhofer: Korsakow Syndrom

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